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#imFokus Markus Promitzer

Offiziersstellvertreter Markus Promitzer

Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.

Markus Promitzer ist 1978 in Kirchberg an der Raab geboren. Er diente beim Artillerieregiment 1 als Geschützführer einer Panzerhaubitze M-109, war Steilfeuerbeobachter und absolvierte die Ausbildung zum Stabsunteroffizier sowie Einsätze im In- und Ausland. Von 2011 bis 2015 war er Trompeter bei der Militärmusik Steiermark und machte sein Hobby damit zum Beruf. Aufgrund von Reformen führte ihn sein Weg zurück zum Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7. In seiner militärischen Heimat unterzog er sich internationalen Ausbildungen nach NATO-STANAG. Er ist/war seither mit der Erprobung der Bodenüberwachungsradar betraut, erfüllt diese Aufgabe mit vollem Einsatz und leistet/e damit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung (im Artillerieverbund). Markus Promitzer ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und zählt Musizieren, Tennis sowie Skifahren zu seinen Hobbys.

Retrospektive: Das Bundesheer beschaffte vor sechs Jahren das Bodenüberwachungsradar „Beagle“ - mit einer Reichweite bis 24 Kilometer im Radius. Seither bewährt sich das sogenannte „Beagle“ im Grenzeinsatz. Das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 erhielt den Auftrag zur Verfahrenserprobung, zur Schaffung der notwendigen Grundlagen für eine ordnungsgemäße Verwendung des Radarsystems „Beagle“, bei der Zielaufklärung, -ortung und -identifizierung sowie bei der Wirkungsbeobachtung von Steilfeuer.

In Kooperation mit dem Amt für Rüstungs- und Wehrtechnik (ARWT), der Abteilung Waffensysteme und Munition (WSM) und Heerestruppenschule (HTS) vertraute die Führung des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 (AAB7) im Sinne der Kompetenz auf die Ressource Mensch: Offiziersstellvertreter Markus Promitzer.

Markus, Du bist seit jeher mit dem Bodenüberwachungsradar „Beagle“ in der praktischen Anwendung, Ausbildung und Entwicklung betraut.

Ich bilde/te von Anfang an den Nachwuchs des Bundesheeres am Radar aus und war bei der erwähnten Verfahrenserprobung eingesetzt. Wir entwickelten ein Verfahren zur Kalibrierung des Bodenüberwachungsradars „Beagle“. Der im Radar verbaute elektromagnetische Kompass ist nicht ausreichend genau - denn Sicherheitsbestimmungen der Artillerie verlangen eine bestimmte Einrichtegenauigkeit. Die Target Location (Zielort, Anm.) beispielsweise muss auf max. +-30 Meter festgestellt werden können. Wir haben über das von mir vorgeschlagene Kalibrierwerkzeug (Prototyp, Anm.) nun sogar die Zielkategorie 1 geschafft. Das bedeutet bei der Zielaufklärung und -ortung eine Genauigkeit von unter sieben Meter. Angemerkt sei, bei einer Entfernung von bis zu 6.000 Meter!

Das bedeutet, dass Du sogar der Impulsgeber im Bundesheer warst?

Ja. Wir betrieben vorher und zuletzt als einziger Verband im Bundesheer das sogenannte Man-portable Surveillance and Target Acquisition Radar (MSTAR). Dieses tragbare Überwachungs- und Zielerfassungsradar war ein leichtes Allwetter-Schlachtfeld-Doppler-Radar und kam früher auch an der Staatsgrenze zum Einsatz. Aufgrund des Alters und der Unzuverlässigkeit am modernen Gefechtsfeld steht es vor der Ausscheidung. Wir konnten damit jedoch Ziele bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei Nacht erfassen. Ich habe mich auch schon immer für ein fahrzeuggebundenes Radarsystem eingesetzt. Eines Tages stand dann ein Mehrzweckfahrzeug „Husar“ mit verbautem Bodenüberwachungsradar „Beagle“ vor mir. (lacht) Der Vorschlag wurde wohl aufgegriffen.

Kompetenz und Engagement mit hoher Motivation zeichnen Dich aus. Was treibt Dich an? Woher kommt diese Kraft?

Interesse! Interesse am Radar und Interesse an der (Weiter-) Entwicklung einer zeitgemäßen Artillerie. Sie muss zudem allwetter-tauglich bleiben! Kraft gibt mir meine Familie und meine Kameraden in einem sehr angenehmen, kollegialen, beruflichen Umfeld. Ich bin aufgrund der Verwandschaft schon sehr früh mit diesem spannenden Beruf in Berührung gekommen. Das Interesse an meinem Beruf ist ungebrochen und Herzenssache.

Offiziersstellvertreter Markus Promitzer

Du warst Militärmusiker. Ist das Taktgefühl in Deiner aktuellen Tätigkeit auch noch angebracht?

Richtig, und nun stellvertretender Kapellmeister - zumindest in meiner Freizeit. Ich denke, etwas Taktgefühl ist als erfahrener Unteroffizier bei der Führung von anvertrauten Soldaten angebracht. Wir müssen die jungen Kameraden abholen und als Vorbild begleiten. Der Nachwuchs der Unteroffiziere muss jedoch auch eine entsprechende Motivation erbringen!

Die praktische Verfahrenserprobung, Dokumentation und die Erstellung der Anwendergrundlagen sind in der Zwischenzeit erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund seiner Kompetenz und seines Engagements erhielt Offiziersstellvertreter Markus Promitzer von der 7. Jägerbrigade die Auszeichnung „Soldat des Jahres“ - mit persönlicher Ehrung der Verdienste durch Bundeskanzler Karl Nehammer und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner vor Ort.

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In Kooperation mit Instruktoren der Militärpolizei und Polizei Steiermark bieten wir ein Fahrtechnik- und Sicherheitstraining an. Sie üben sichere Kurven- und Bremstechniken, das Fahren in Slalom- und Spurgassen uvm. - 1x Verpflegung inkl.

Instruktoren sorgen für ein maßgeschneidertes Traininsprogramm und geben Ihnen wertvolle Tipps. Ihr Ziel: Vermittlung von Techniken für mehr Sicherheit. Es ist völlig egal, ob sie mit Ihrer Enduro, einer Harley oder einem Sport-Motorrad kommen.

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Drücken oder legen? Setzen Sie die richtigen Impulse am Lenker. In Slalom-, Achter- und Spurgassen werden Ihnen rasch die Unterschiede klar aufgezeigt. Sie erfahren die richtige Linie und üben die notwendige Blicktechnik. Instruktoren bringen Sie mit den richtigen Bremstechniken von 80 Kilometer pro Stunde zum Stillstand.

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#imFokus Harald Wonisch

Offiziersstellvertreter Harald Wonisch

Egal, wie oft eine Frage kommt: Persönlich erklärt es sich am besten.

Harald Wonisch wurde 1973 in Bad Radkersburg geboren. Er ist verheiratet und hat einen volljährigen Sohn. Die Kindheit verbrachte er mit seiner Familie in Dietzen. Seine Hobbies: Garteln und Fischen. Sein Lebensmotto: „Geht ned, gibt´s ned“. Er sieht sich als „Point of Contact“ für alle Interessierten an einer Milizverwendung sowie als stetiger Begleiter während der Verwendung in der Miliz.

Von der Mitwirkung zur Personalgewinnung, der laufenden Aktualisierung von Personalunterlagen und Datenspeicherung, der Kurs- und Ausbildungsplanung bis hin zur Übung oder Einsatz mit den ihm anvertrauten Milizsoldaten: Das Aufgabenspektrum eines Mobilmachungsunteroffiziers ist ungemein vielfältig.

Ein Fulltime-Job, den Offiziersstellvertreter Harald Wonisch – S3-Unteroffizier & Mobilmachungsunteroffizier beim Jägerbataillon 17 aus Straß - mit Leib und Seele erfüllt. Er ist ein Aushängeschild in Sachen Milizarbeit. 2018 und 2020 erhielt er den Preis für den besten Milizwerber. Sein Verband kann sich seit vier Jahren bester milizwerbender Verband Österreichs nennen. Dem „Steirischen Unteroffizier“ stand er Rede und Antwort, erzählt von Herausforderungen und den motivierenden Momenten, die Kraft für neue Ideen bringen.

Harald, was hat dich dazu bewogen, den Soldatenberuf zu ergreifen?

Hier gibt es mehrere Gründe! Ich bin am 1. Juli 1991 während des Sicherungseinsatzes an der Jugoslawischen Grenze eingerückt und habe dort in meinen ersten Tagen als Grundwehrdiener bereits vermittelt bekommen, wozu es ein Bundesheer braucht. Mein Vater war Kraftfahrunteroffizier in Bad Radkersburg und Straß. Das hat natürlich auch einen gewissen Einfluss gehabt. Für mich aber der entscheidende Punkt war die Kameradschaft, die heute noch eine Triebfeder ist.

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich im Bereich der Mobilmachungsangelegenheiten so engagierst?

Nach der Auflösung der Landwehr- bzw. Brigadestruktur im Jahre 1999 wurde auch die Mobilmachungsgruppe in Straß aufgelöst. Ein Jahr lang wurde hier noch ein Unteroffizierskamerad „über dem Stand“ mit den Agenden beauftragt. Nach dessen Abversetzung wechselte die Zuständigkeit in die S3-Gruppe. Da kam schließlich ich als jüngstes Mitglied dieses Elementes ins Spiel. Hier traf das Sprichwort: „Man wächst mit der Aufgabe“ voll zu! Nach bitteren ersten Jahren ohne Einschulung und Fachausbildung stolperte ich mehr schlecht als recht durch die Milizbelange. Aber Aufgeben ist nicht so meine Sache! Durch den persönlichen Kontakt zu meinen Milizsoldaten wuchs auch die Verantwortung. Die Kameradschaft verbindet und man kümmert sich um die Anliegen und ist dem Milizkameraden verpflichtet.

Du betreust insgesamt über 500 übungspflichtige Milizsoldaten der Jägerkompanie „Deutschlandsberg“ und des Milizanteiles des Jägerbataillons 17. Dein Handy ist im Dauerbetrieb. Mit welchen Fragen bzw. Anliegen bist du am häufigsten konfrontiert?

Derzeit ist der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz sicherlich der größte Brocken. Bei den weiteren Fragen geht es hauptsächlich um Laufbahnkurse, Einberufungen zu Übungen (hier auch Befreiungsmöglichkeiten) oder Anfragen bezüglich einer Beorderung beim Jägerbataillon 17. Ich erhalte dadurch auch Feedback von Übungstätigkeiten, Dienstverwendung und Lehrgängen.

Offiziersstellvertreter Harald Wonisch

Wir haben erfahren, dass du abseits des Daily Business für deine Milizsoldaten weitere Aktivitäten organisierst. Was ist das zum Beispiel?

Hier gibt’s ja vom Dienstgeber diverse Möglichkeiten. Miliz-Jour-Fixe bieten da einiges an, wobei nicht alle Aktivitäten immer angenommen werden. Neben militärhistorischen Fortbildungen (Tagesexkursionen) habe ich beispielsweise für meine Milizsoldaten die Besichtigung der ASFINAG-Zentrale Graz-Plabutsch oder des Polizeianhaltezentrums „Paulustor“ organisiert. Raftingtouren auf der Mur oder Kindererlebnistage, wo die Milizsoldaten in Uniform mit ihrem Nachwuchs unter Anleitung von erfahrenen Berufssoldaten ein Feldlager betreiben und kleine Aufgaben absolvieren müssen, fördern ebenso den Zusammenhalt. Für heuer sind neben einem Jour-Fix für die beiden Milizeinheiten die Besichtigung der Produktionsstraße Pandur Evolution in Wien-Simmering, die Kindererlebnistage im Sommer sowie die Teilnahme am Gedenktag der Garnison Straß im Oktober geplant.

Was waren die bisherigen Highlights mit deinen Milizsoldaten?

Hier ist ganz klar die Aufstellung der Jägerkompanie Deutschlandsberg im Jahr 2016 zu nennen. Ein weiterer Höhepunkt für mich war der mehrwöchige gemeinsame Einsatzpräsenzdienst mit ihr im Jahr 2020. Durch die großzügige Handhabung der Befreiungsmöglichkeiten wurde der dienstführende Unteroffizier dieser Milizeinheit leider befreit. Außerdem standen zur selben Zeit zwei Assistenzkompanien in Vorarlberg und Tirol mit über 120 unserer Milizsoldaten bereits im Einsatz. So war die Personaldecke im Bataillon sehr dünn und ich wurde aus der Personalreserve zum „Einsatz-Spieß“. Das war Auftrag und Ehre zugleich. Heuer wird auch noch unsere zweite Milizkompanie, die 3. Jägerkompanie, ihre „Feuertaufe“ erfahren. Als fast 200-Mann-Starke Einheit bei der Airpower 2022 in Zeltweg.

Du bist als Vortragender in ganz Österreich unterwegs. Deine Expertise ist gefragt!

Für eine Expertise muss man ja Experte sein! Ich sehe mich eher als Dienstleister. Durch meine jahrelange Erfahrung konnte ich über 10 Jahre als Vortragender beim Lehrgang für personelle Einsatzvorbereitung (Mob-Kurs) auf der Militärakademie mitwirken. Aktuell unterstütze ich bei Seminaren und Workshops, wo es rund um das Thema Miliz geht.

Deine persönliche Meinung: Was funktioniert und was müsste verbessert werden in der Milizarbeit?

Das System Miliz funktioniert! Fast immer! Das ist das Entscheidende und das kann ich nach über 20 Jahren als Mobilmachungsunteroffizier bestätigen! Militärische Aufgaben oder Problemstellungen werden durch die Milizsoldaten aus einer anderen Sichtweise gesehen. Dadurch ergeben sich auch neue Lösungsansätze. Diese Kombination aus Soldaten des Milizstandes und Berufsstandes ist für ein lösungsorientiertes Handeln und Arbeiten von großem Vorteil. Und natürlich gibt es Verbesserungsvorschläge! In den meisten Verbänden ist der Mobilmachungsunteroffizier eine Zweitfunktion. Die Nebenaufgabe des MobUO´s muss eine Hauptaufgabe werden. Dazu ein großes Danke an meinen S3-Bearbeiter Vizeleutnant Ewald Bedianitsch, der mich fast gänzlich von meinen Aufgaben als S3-Unteroffizier befreit. So kann ich mich voll und ganz der Miliz widmen. Darüber hinaus sind 500 übungspflichtige des Milizstandes für einen MobUO die äußerste Grenze für eine Betreuung, damit die Qualität nicht darunter leidet.

Wir sind Partner des Bundesheeres!

Vizeleutnant Andreas Matausch und Brigadier Mag. Heinz Zöllner

Wussten Sie es? Wir sind Partner des Bundesheeres! (§ 56a Abs. 3 Wehrgesetz 2001)

Aufgrund der außergewöhnlichen wehrpolitischen Leistungen und Verdienste um die militärische Landesverteidigung überreichte Militärkommandant von Steiermark Brigadier Mag. Heinz Zöllner i.V. von Verteidigungsministerin Mag. Klaudia Tanner die Urkunde.

Pensionsrecht – auf den .unkt (Teil 3)

Vizeleutnant Ernst Neureiter

Vizeleutnant Ernst Neureiter ist Referent für das Dienst- und Besoldungsrecht.

Wir schaffen Klarheit. Diesmal spricht Ernst Neureiter über den Durchrechnungszeitraum bei einer Ruhestandsversetzung.

Behauptung: "Wenn ich länger im Aktivdienst bleibe, habe ich mehr Durchrechnung und daher einen geringeren Ruhegenussbezug". Diese Behauptung ist falsch!

Erklärung

Derzeit (2021) beträgt der Durchrechnungszeitraum bei einer Ruhestandsversetzung bis zum 30.11.2021 319 Monate (Berechnung aufgrund der Gesetzeslage 2004). Dieser Durchrechnungszeitraum steigt jährlich um jeweils 23 Monate pro Jahr an bis im Jahr 2028 das Maximum von 480 Monaten (40 Jahre) erreicht wird.

Berechnung des Ruhegenuss-Anteiles PG1965 (Pensionsgesetz 1965)

Bei einem längeren Verbleib im Aktivstand (z.B. 12 Monate ab dem Lebensalter 62) werden weitere 12 „höchste Bezüge“ für den Durchrechnungszeitraum wirksam. Gleichzeitig wird der Durchrechnungszeitraum um zusätzliche 11 Monate verlängert, wobei sich das am weitesten zurückliegende Jahr vom Jahr davor betragsmäßig nicht wesentlich unterscheidet. Daher wird der Durchschnittsbezug nur im geringen Ausmaß niedriger. Dafür tritt eine Reduzierung der Abschläge je Monat um 0,28 % ein.

Zusätzlich erhöht sich die Summe der Nebengebührenwerte (z.B. Pauschalvergütung für den verlängerten Dienstplan, Mehrdienstleistungen, ruhegenussfähige Zulagen). Gegebenenfalls wird eine Verlustdeckelung vorgenommen (Berechnung aufgrund der Gesetzeslage 2003). In Summe ergibt sich daher immer ein höherer Ruhegenuss.

Berechnung des Ruhegenuss-Anteiles APG (Allgemeines Pensionsgesetz)

Das Prinzip der Berechnung nach dem APG ist eine „Anhäufung von erworbenen Bezügen“ vom Beginn der Erwerbstätigkeit bis zur Ruhestandsversetzung. Das heißt, jede erworbene „Bruttosumme“ (z.B. Monatsbezug, Mehrdienstleistungen, ruhegenussfähige Zulagen) ergibt immer einen höheren Ruhegenussbezug. Auch ein Verbleib bis zum 31. Dezember ergibt gegenüber einer Ruhestandsversetzung mit Ablauf des 30. November immer einen höheren Ruhegenussbezug. Bei einem Verbleib bis 31. Dezember (Reduzierung des Abschlages um 0,28 %) ist jedoch die Erhöhung am geringsten (durchschnittlich 5 bis 20 € Brutto). Bei einer Ruhestandsversetzung mit Ablauf des 31. März wären es gegenüber dem 30. November schon 4 Monate (Reduzierung des Abschlages um 1,12 %).

Zusammenfassend kann daher gesagt werden, dass jeder Monat (egal welcher) mehr im Aktivdienst einen höheren Ruhegenussbezug bewirkt.

Gesündere Ernährung - in drei Schritten

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Ernährung ist bei Soldaten und Sportlern ein gerne diskutiertes Thema. Jedes Jahr werden neue Ansätze publiziert. Es fällt bei diesem Angebot an Informationen oft schwer, wissenschaftliche Erkenntnisse von Falschmeldungen, oder sogar von gefährlichen Trends auseinander zu halten. Diätologin Marina Zirngast, BSc klärt auf und hat Tipps.

Diese Frage ist schwer pauschal zu beantworten, da jeder Mensch natürlich unterschiedlich ist und die Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, körperliche Aktivität und persönliche Vorlieben ausschlaggebend sind, um für sich persönlich gesunde Ernährung zu finden, mit der man sich identifizieren kann.

Personen, mit gesundheitlicher Vorbelastung empfiehlt es sich, mit einem Arzt oder Ärztin mit ernährungsmedizinischer Ausbildung, oder einem Diätologen Kontakt aufzunehmen, um individuell die passende Ernährung zu finden – für gesunde Menschen können die nachfolgenden drei Schritte bereits zu einer gesünderen Ernährung beitragen.

Der erwachsene Mensch besteht zu ca. 60 % aus Wasser. Das Wasser befindet sich im ständigen Kreislauf. Schon ein geringes Absinken des Wasseranteils im menschlichen Organismus hat negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Aus diesen Gründen werden mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von energiefreien Getränken pro Tag empfohlen. An heißen Tagen, oder nach Sporteinheiten sollte man dementsprechend mehr trinken, um die Wasserbilanz wieder auszugleichen. Je nach Sportart und Wetter beträgt der Mehrbedarf 0,4 – 0,8 Liter Flüssigkeit pro Stunde Sport. Denn nur ein gut hydrierter Körper ist leistungsfähig und belastbar.

Der Flüssigkeitsbedarf sollte über alkoholfreie und zuckerfreie Getränke in Form von Wasser, und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gedeckt werden. Unverdünnte Obstsäfte und Limonaden werden aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht empfohlen.

Makronährstoffe sind Nährstoffe, aus denen der Körper Energie gewinnt. Dazu zählen Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Für gesunde Menschen, die keinen Spitzensport betreiben, sollte die Aufteilung der Makronährstoffe bei den Kohlenhydraten 55 %, bei Fett 30 % und bei Eiweiß 15 % des Gesamtenergieumsatzes ausmachen. Aber nicht nur die Quantität ist wichtig, sondern auch die Qualität der Lebensmittel ist ausschlaggebend für eine gesunde Ernährung.

Bei den Kohlenhydraten ist es wichtig, Lebensmittel mit einem hohen Vollkornanteil zu wählen, da die enthaltenen Ballaststoffe sich positiv auf die Blutzuckerkurve und Verdauung auswirken können und länger satt halten als Weißmehlprodukte. Süßigkeiten, Mehlspeisen und andere Naschereien sind bei einer gesunden Ernährung auch nicht verboten, sollten aber dosiert eingesetzt werden und maximal ein Stück pro Tag genossen werden.

Günstige Kohlenhydratquellen sind z.B. vollkornhaltige Getreideprodukte, wie Vollkornbrot und -gebäck, Vollkornnudeln, Naturreis, Petersillkartoffeln und Obst. Zu den ungesünderen kohlenhydratreichen Lebensmitteln zählen große Mengen an Haushaltszucker und Honig, Limonaden, Süßigkeiten, große Mehlspeisen- und Tortenstücke und große Mengen an süßem Obst, wie Zwetschken, Bananen und Weintrauben.

Auch bei den Fetten gibt es Unterschiede in der Zusammensetzung und Qualität. So sind ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Nüssen, Samen, fettreichen Seefischen und pflanzlichen Ölen vorkommen gesünder als gesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren befinden sich vorwiegend in tierischen Produkten, wie Fleisch und Wurst und können den Cholesterinspiegel erhöhen und sollten nicht täglich, sondern maximal 3-mal pro Woche konsumiert werden. Transfettsäuren, die beim Frittieren entstehen können, oder in manchen Backwaren und Fertigprodukten enthalten sind, sollten vermieden werden, da sie Arteriosklerose hervorrufen können.

Eiweiß ist nicht nur als Energielieferant für den Körper wichtig, sondern übernimmt auch andere wichtige Aufgaben wie beispielsweise als Baustoff, als Transportmittel im Blutplasma oder als Teil von Antikörper, Gerinnungsfaktoren und Enzymen. Aus diesen Gründen ist es wichtig auf eine ausreichende Eiweißzufuhr zu achten. Eiweiß befindet sich in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln, wie z.B. Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch, Eier und Fleisch. Der Eiweißbedarf von gesunden Menschen, welche moderat Sport betreiben, beträgt 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht, das wäre bei einem 80 kg schweren Mann 64 g Eiweiß pro Tag. Zu viel Eiweiß ist aber ebenso nicht gesund. Auf Dauer über 2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht kann nierenschädigend sein und sollte vermieden werden.

Zu den Mikronährstoffen zählen Stoffe, die dem Körper keine Energie liefern, aber für den Organismus essentiell sind. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine und Mineralstoffe. Um den Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken, werden pro Tag 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst empfohlen. Das Gemüse sollte man so schonend wie möglich zubereiten, um einen Vitamin-, bzw. Nährstoffverlust entgegenzuwirken. Zu den schonend Zubereitungsarten zählen dünsten oder kurz mit wenig Wasser kochen. Im Sinne der Nachhaltigkeit, sollte man auf regionales und saisonales Obst und Gemüse achten

Bei einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sind Vitamin- und Mineralstoffpräparate bei gesunden Menschen nicht notwendig. Sollte ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel nachgewiesen werden, sollte zuvor mit dem Arzt oder Ärztin besprochen werden, ob und welche Supplemente nötig sind.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine gesunde Ernährung ein sehr individuelles Thema ist und ein Ernährungsplan nicht pauschal für Alle angewendet werden kann. Es gibt aber einige Richtlinien, an denen man sich orientieren kann und sich so im Dschungel der Ernährungsmythen zurechtfindet. Mit den drei oben angeführten Punkten ist der erste Schritt in eine gesunde Ernährung getan und bildet eine gute Basis für einen gesunden Lebensstil.

Für weitere Informationen bietet die „Österreichische Gesellschaft für Ernährung“ eine seriöse Quelle rund um die gesunde Ernährung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sollten Sie eine persönliche Beratung zu einem ernährungsspezifischen Thema benötigen, bieten Diätologinnen und Diätologen individuelle Ernährungsberatungen für Gesunde und Personen mit Krankheiten an.

Pensionsrecht – auf den .unkt (Teil 2)

Vizeleutnant Ernst Neureiter

Vizeleutnant Ernst Neureiter ist Referent für das Dienst- und Besoldungsrecht.

Wir schaffen Klarheit. Diesmal spricht Ernst Neureiter über das Pensionskonto mit Bezug auf die Dienstzeiten als Zeitsoldat.

Beamte, vor dem 01. Januar 1955 geboren: Der Ruhegenuss wird ausschließlich nach den Bestimmungen des Pensionsgesetzes 1965 (PG1965) berechnet.

Beamte, ab dem 01. Januar 1955 bis 31. Dezember 1975 geboren: Der Ruhegenuss wird nach den Bestimmungen des PG1965 als auch nach den Bestimmungen des Allgemeinen Pensionsgesetztes (APG) berechnet (Pensionskonto).

Beamte, ab dem 01. Januar 1976 geboren: Der Ruhegenuss wird ausschließlich nach den Bestimmungen des APG berechnet (Pensionskonto).

Erläuterungen

Für alle Personen, welche ab dem 01. Januar 1955 geboren sind, wurde ein Pensionskonto eingerichtet. Geführt werden die Pensionskonten für die Beamten von der BVAEB (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau) und für Vertragsbedienstete von der PVA (Pensionsversicherungsanstalt). Die Beitragsgrundlagen für Zeiten in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis entsprechen der Bemessungsgrundlage für den Pensionsbeitrag, welche aus dem Gehalt, den ruhegenussfähigen Zulagen, den anspruchsbegründeten Nebengebühren sowie den Sonderzahlungen gebildet wird. Die monatliche Bemessungsgrundlage ist mit der Höchstbemessungsgrundlage nach dem ASVG (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz) begrenzt. Für bestimmte Versicherungszeiten (z.B. Kindererziehungszeiten, Präsenzdienstzeiten) werden ohne Entrichtung eines Beitrages zusätzliche Beitragsgrundlagen im Pensionskonto eingetragen. Von der Jahressumme der Beitragsgrundlagen werden dem Pensionskonto 1,78 % (gesetzlich festgelegter Kontoprozentsatz) gutgeschrieben.

Am Ende der Aktivzeit ergibt die Summe aller Jahresgutschriften, aufgewertet mit der Aufwertungszahl (gemäß § 1 08a ASVG), geteilt durch 14 die Pension. Es werden Bruttobezüge herangezogen.

Nachdem der Zeitsoldat nur über einen Nettobezug verfügte, wäre eine Heranziehung dieses Nettobezuges für das Pensionskonto gegenüber einem Beamten-Bruttobezug für den Zeitsoldaten von großem Nachteil. Es wurde im neuen Pensionsrecht für Zeitsoldaten eine Sonderbestimmung geschaffen. Man führte eine sogenannte „Bruttoisierung“ ein. Das heißt, man nahm einen durchschnittlichen Abgabensatz von 33 % an. Daher werden als monatliche Beitragsgrundlage 133 % des tatsächlichen Verdienstes (Taggeld, Dienstgradzulage, Monatsprämie, Einsatzvergütung, Belastungsvergütung, Ausbildervergütung, Anerkennungsprämie) herangezogen.

Gutschrift

Zur Erstellung der Erstgutschrift (Pensionskonto) wurden durch das BMLV sämtliche unbar angewiesenen Bezüge (Monatsprämien) der Zeitsoldaten an die BVAEB übermittelt. Die im Zeitraum 01. Januar 1984 bis 31. Dezember 1987 bar ausbezahlten Bezüge (z.B. Taggeld, Dienstgradzulage, usw.) wurden dabei nicht berücksichtigt. Dies bedeutet, dass monatlich etwa ein Drittel des Bezuges für das Pensionskonto des Zeitsoldaten nicht berücksichtigt wurde.

Über die Dienstbehörde des ehemaligen SKFüKdo/J1 wurde 2016 die Korrektur der Pensionskonten für alle betroffenen Zeitsoldaten (ca. 22.000) beim BMLV erwirkt. Trotzdem besteht noch immer die Möglichkeit, dass im Einzelfall das Pensionskonto noch nicht korrigiert wurde. Daher wird allen Bediensteten, welche einmal als Zeitsoldat gedient haben, eine Überprüfung der Beiträge im Pensionskonto empfohlen, um einen eventuellen geringeren Ruhegenuss (Bea) oder eine geringere Pension (VB) zu vermeiden!

Training - für Profis!

Wir zeigen Dir wie Du deine Fitness verbesserst.

Ziel ist der Muskel der Brust, der Trizeps und der vordere Deltamuskel (Schulter). In der idealen Position sind die Beine gestreckt, die Füße auf den Zehenspitzen geschlossen und die Hände befinden sich unter der Schulter. Wichtig ist die Grundspannung. Das Becken sollte nicht durchhängen beziehungsweise nach oben gestreckt werden.

Dieses Training soll die Kurzhantel ersetzen und kann mit verschiedenen Gegenständen, wie z.B. einem Rucksack, einer Tasche oder der ballistischen Schutzweste, ausgeführt werden. Die Anzahl der Wiederholungen und der Sätze ist vom Trainingsziel abhängig. Muskelaufbau 8 bis 10 Wiederholungen zu 3 Sätze. Ausdauer mit 15-20 Wiederholungen zu 4 bis 5 Sätze

Such Dir eine stabile Kante. Je niedriger desto schwieriger ist das Training. Fingerknöchel zeigen nach vorne. Das Gesäß ist nur wenige Zentimeter von der Kante entfernt und die Fersen sind aufgestellt.

Du benötigst einen stabilen Gegenstand, der dein Gewicht trägt und Du dich daran hochziehen kannst. Es kann auch eine Stange sein.

Pensionsrecht – auf den .unkt (Teil 1)

Vizeleutnant Ernst Neureiter

Vizeleutnant Ernst Neureiter ist Referent für das Dienst- und Besoldungsrecht.

Wir schaffen Klarheit. Ernst Neureiter beschäftigt sich schon seit langem mit der Thematik und ist verlässlicher Ansprechpartner im Kommando SK.

Sie haben 15.000 oder 20.000 Punkte? Im Nebengebührenzulagengesetz ist festgelegt, dass die Nebengebührenzulage 20 % der höchsten aufgewerteten Beitragsgrundlage nicht überschreiten darf.

Die Beitragsgrundlage setzt sich aus dem ruhegenussfähigen Monatsbezug (z.B. Verwendungsgruppe Militärischer Dienst Unteroffizier / MU = Grundbezug + Funktionszulage + Truppendienstzulage) sowie zuzüglich gegebenenfalls ruhegenussfähigen Zulagen (z.B. Verwendungszulage, Pflegedienst-Chargenzulage) zusammen.

Zur Berechnung des Ruhegenussbezuges bei einer Ruhestandsversetzung im Jahr 2002 (letztes Jahr vor Inkrafttreten der Pensionsreform 2003) wurde als Basis 80 % des ruhegenussfähigen Letztbezuges herangezogen, zuzüglich von maximal 20 % an Nebengebührenzulage. Daher wären in Summe 100 % des Präsenzbezuges als Ruhegenussbezug möglich gewesen. Zur Berechnung des Ruhegenussbezuges bei einer Ruhestandsversetzung ab dem Jahr 2003 ist jedoch als Basis günstigstenfalls (nämlich mit dem Regelpensionsalter von 65 Jahren) 80 % vom Durchschnittsbezug (Durchrechnungszeitraum im Jahr 2020 = 296 Monate) zuzüglich von maximal 20% an Nebengebührenzulagen heranzuziehen.

Nachdem logischerweise 80 % vom Durchschnittsbezug (als Basis derzeit) einen wesentlich niedrigeren Betrag als 80 % vom Letztbezug (bis 2002) ergibt, kann die Gesamtsumme des Ruhegenussbezuges heute auch in der Zukunft niemals mehr den Wert von 100 % erreichen.

Faustregel

Bei einer Ruhestandsversetzung im Jahr 2020 (Jahrgang 1958) eines durchschnittlichen Bediensteten (gemeint ist die Besoldungslaufbahn) der Verwendungsgruppe MU, Funktionsgruppe 3, Funktionsstufe 4, wäre die Basis mit 62 Jahren etwa bei 72 %. Daraus ergibt sich ein jeweils maximaler Ruhegenussbezug mit 62 Jahren von 83 % und mit 65 Jahren von 92 %.

Auch wenn der Bedienstete rechnerisch eine Nebengebührenzulage von beispielsweise 40% aufweist, werden jedoch bei der Ruhegenussberechnung nur maximal 20 % berücksichtigt. Daher sind 100% Ruhegenussbezug aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage nicht mehr zu erreichen!

Milizinformation aus erster Hand

Vizeleutnant Gerhard Jandl

Vizeleutnant Gerhard Jandl ist Referent für den Miliz- und Reservestand. Er betreut zudem das sogenannte Miliz-Service-Center des Heeres.

Die Servicestelle für Milizsoldaten ist im Kommando SK angesiedelt. Sie ist für das gesamte Bundesheer inklusive der Zentralstelle zuständig. Die Bearbeitung der Miliz ist durch die Umstellung auf eine „Freiwilligenmiliz“ viel umfangreicher und komplizierter geworden. Aufgrund des Mangels an Milizfachpersonal auf allen Führungsebenen bedarf es einer zentralen Stelle, um Fragen rasch und kompetent zu beantworten. Es soll die präsenten Organisationen zudem entlasten beziehungsweise unterstützen.

In erster Linie können klarerweise Fragen zur Milizorganisation, Administration und Ausbildung gestellt werden. Fragen abseits der Miliz werden aber gerne an die zuständige Dienststelle weitergeleitet. Die Fragen werden zu über 90 Prozent über Telefon oder Email beantwortet. Sie dürfen jedoch auch persönlich vorbeikommen.

A wie Ansprüche über I wie Informationen bis Z wie Zeitschrift. http://imm.bundesheer.at

Informationen aus dem Ruhestand

Vizeleutnant Johannes Wenzl

Vizeleutnant Johannes Wenzl ist Referent für den Ruhestand.

Wir sind stets um Veranstaltungen im Ruhestand bemüht. Uns ist es ein besonderes Anliegen die Verbindung aufrecht zu halten und für den notwendigen Informationsfluss zu sorgen. Wir vergessen niemanden. Bedienstete des Ruhestandes sind für uns Angehörige des Korps. Sie erhalten von uns vor Publikum eine Taschenuhr - Wir bedanken uns damit für ihre Zeit. Es ist für uns Menschen das wertvollste Gut.

Sie dürfen den Ausgangsanzug mit mündlicher Zustimmung des Militärkommandos weiterhin tragen und militärische Liegenschaften betreten. In Ihrem neuen Dienstausweis ist der Vermerk „im Ruhestand“ angeführt. Es gilt die Wehrpflicht.
Sie dürfen den Ausgangsanzug mit schriftlicher Zustimmung des Militärkommandos anlassbezogen tragen und militärische Liegenschaften nach Genehmigung betreten. In Ihrem neuen Dienstausweis ist der Vermerk „außer Dienst“ angeführt. Es endet die Wehrpflicht.
Sie dürfen Gästezimmer, Wohnheime und Seminarzentren nach Genehmigung nutzen. https://www.myaida.net/whusemz/default.aspx
Aufgrund Covid-19 werden zur Zeit keine Veranstaltungen angeboten